UNSERE GESCHICHTE

Von der Rebellion zur Revolution: Die Geschichte hinter Cyanschool & Bluda

Die Ineffizienz

Latein. Fünf Stunden pro Woche investieren, um Vokabeln auswendig zu lernen, die man wahrscheinlich nie wieder braucht. Als Schüler saß ich vor dem Lehrbuch, starrte auf endlose Deklinationstabellen und fragte mich: Warum arbeiten wir in der Schule noch wie im Mittelalter, während das echte Leben längst digital und effizient ist?

Ich wollte Dinge erschaffen, gründen, die Welt verändern. Doch das System verlangte blinde Wiederholung statt intelligentem Verständnis.

Ineffizienz war schon immer mein größter Feind. Schon als Kind baute ich einen kaputten MP3-Player aus einem alten Navigationssystem einfach neu, weil mir Neukaufen einfach zu lange gedauert hätte. Ich nahm Probleme selbst in die Hand. Und das Schulsystem war ein riesiges Problem.

Das war der Anfang.

Child building with technology

Das Geheimprojekt im Verborgenen

Aus Frustration wurde Rebellion. Ich wollte einen Weg finden, das veraltete System technologisch auszutricksen.

Die Idee: Ein voll funktionsfähiger, Cloud-angebundener Rechner, gepresst in die exakten Millimeter-Maße eines gewöhnlichen Textmarkers. Inklusive Kamera, Display, flexiblen Touchsensoren – ein ewiger Kampf um jeden Millimeter und jedes Milliwatt, bis der Akku endlich 6 Stunden durchhielt. Es war eine immense technische Herausforderung, aber es erschien mir als das ultimative Werkzeug, um die Ineffizienz des Systems einfach zu umgehen.

Cheatcode dev table

Was als Idee begann, wurde zu einem dreijährigen Hardware-Marathon – mit einem Gesamtbudget von nur 3.000 €. Professionelle Platinen-Designer ghosteten mich, weil sie dachten, ich sei ein größenwahnsinniges Kind. Also brachte ich es mir selbst bei. In sechs Iterationen entwarf ich Custom-Platinen, lötete Prototypen auf dem Boden meines Kinderzimmers, baute Lieferketten in Shenzhen auf und kämpfte mich durch die CE-Zertifizierung und Firmengründung. Aus dem Nichts erschuf ich ein serienreifes Gadget...

Dieses Gerät kostete mich unzählige schlaflose Nächte und unglaublichen Stress neben dem Abitur. Während andere in meinem Alter feierten, saß ich vor dem Schreibtisch, lötete Bauteile und verhandelte nachts mit Lieferanten in Asien. Es war ein intensiver und oft einsamer Weg, der mich extreme Disziplin lehrte.

Der Wendepunkt

Dann stand ich da. Das Produkt war fertig, getestet und legal zertifiziert. Die Fabriken in Asien warteten nur noch auf mein 'Go'. Ich wusste: Dieses Gerät hatte ein enormes virales Potenzial und der Markt dafür war riesig.

Aber je näher der Launch rückte, desto klarer wurde mir etwas Entscheidendes: Ich hatte dieses Projekt gestartet, weil ich mir ein besseres, moderneres Schulsystem wünschte. Dieser Stift würde das Problem nicht lösen. Er würde Schülern zwar helfen, Prüfungen leichter zu bestehen – aber er würde das Lernen selbst nicht besser machen, sondern das System im Kern nur noch weiter belasten.

Mark final prototyping production run - bad text emboss

Ich traf die härteste Entscheidung meines Lebens: Ich zog den Stecker. Ein komplett fertiges, marktreifes Produkt – gestoppt, bevor es auf den Markt kam.

Der Start von Cyanschool

Ich habe das Hardware-Projekt beerdigt, aber das Wichtigste behalten: Mein Wissen und meine Vision von effizienter Bildung. Ich war nicht länger der frustrierte Schüler, der rebellieren musste. Ich war ein Entwickler geworden, der wusste, wie man komplexe Systeme baut.

Hardware verzeiht keine Fehler – ein falscher Schaltkreis und die Platine ist zerstört. Ich nahm diese gnadenlose Ingenieurs-Disziplin, mein Wissen über Datenverarbeitung und die Leidenschaft für modernes Lernen und übertrug sie auf Software.

Als ich bemerkte, wie ineffizient die Vorbereitung auf das Intervallhören im Musikunterricht war, baute ich kein Werkzeug zum Schummeln – ich programmierte eine intelligente Software, die das Gehör trainiert. Mein Lehrer war begeistert. Plötzlich stand ich nicht mehr im Konflikt mit der Schule, sondern arbeitete mit ihr zusammen.

Das war die Geburtsstunde von Cyanschool.

Wir machen es besser

Heute ist Cyanschool genau das, was ich mir als Schüler immer gewünscht habe: Eine Plattform, die Frustration reduziert, intelligentes Lernen ermöglicht und Schulen dabei hilft, Schüler effizient und zeitgemäß auf ihre Zukunft vorzubereiten.

Wir hacken das System nicht mehr. Wir machen es besser.

– Blue

Gründer von Bluda & Cyanschool

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